Insel Rügen: Bäderküste

Weiße kilometerlange Strände, bewaldete Hochufer und Dünen umsäumen die Bäder Binz und Sellin (Göhren und Baabe s. Mönchgut). Eine markante Bäderarchitektur, die von grazilen weißen Holzelementen getragen wird, luftige Balkone und klassizistisch nachempfundene Säulen und Figuren prägen das Bild. Große Seebrücken, Promenaden und Musikpavillons unterstreichen die Urlaubsatmosphäre, und über 1 Million Besucher jährlich wissen das zu schätzen.

Die gesunde Seeluft und das saubere Wasser neben rekordverdächtigen Sonnentagen tragen zur steigenden Beliebtheit bei. Seit 1990 ist viel Neues entstanden, so daß die Infrastruktur mit Radwegen und Schiffsverkehr stark ausgebaut wurde. Schöne Gaststätten und Hotels sind entstanden. Die Strände zwischen Mukran und Thiessow sind fast durchweg zum Baden geeignet, und damit ergibt sich eine Dimension, die keine andere deutsche Insel aufzuweisen hat. Binz ist seit eh und jeh das Seebad
Nr. 1 und bietet auch den Anhängern von Glamour und Fun das entsprechende Ambiente und für Naturfreunde die Granitz und den Schmachtersee.
Inmitten des Buchenwaldes Granitz steht das Jagdschloß, ein Schinkelbau (erbaut von 1836-1851 durch Fürst Malte I. von Putbus), dessen Mittelturm die schönste Aussicht über Rügen bietet. Der Selliner See bis hin zum Baaber Bollwerk und der Moritzburg sind schöne Ausflugsziele. Für Nostalgiker ist der Rasende Roland, eine Schmalspurbahn, ein Muß. Er dampft von Putbus über Binz, Jagdschloß Granitz, Sellin und Baabe bis Göhren.